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PIQY KDS: Bestellungen direkt am Bildschirm – auch mit deiner Kasse
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unTill Prime Küchenmonitor (KDS): Was kann er und wie ergänzt PIQY?

unTill Prime bringt ein Windows-basiertes KDS mit umfangreichen Features mit. Was kann es, wo sind die Grenzen, und wie ergänzt PIQY den Workflow?

unTill Prime Kassensystem

Letztes Update: März 2026

Inhaltsverzeichnis

unTill Prime ist ein niederländisches Kassensystem für mittlere bis große Gastro-Betriebe. Der eingebaute Küchenmonitor (KDS) hat Features, die bei Lightspeed, orderbird und ready2order fehlen: Timer-Kaskadierung, Pending-Modus, Fast-Lane-Priorisierung, Allergenanzeige pro Sitzplatz. Das KDS läuft auf Windows-Hardware mit kabelgebundenem Netzwerk. Wer eine iPad-basierte Lösung in der Küche bevorzugt, kombiniert unTill Prime mit PIQY. In Deutschland vertreibt MS POS beide Produkte.

Was ist ein Küchenmonitor (KDS)?

Ein Küchenmonitor (KDS) ersetzt den Bondrucker in der Küche durch einen Bildschirm. Bestellungen erscheinen digital auf einem Monitor, das Küchenteam arbeitet sie ab und markiert sie per Touch als fertig.

Bei unTill Prime-Betrieben mit mehreren Stationen und Mehrgangmenüs koordiniert die Küche Vorspeise, Hauptgang und Dessert über den Bildschirm, statt Bons zwischen Posten hin- und herzureichen. Der Vergleich Bondrucker vs. Küchenmonitor (KDS) zeigt die Unterschiede, der Feature-Vergleich die Funktionen.

Was ist unTill Prime?

unTill wurde vor über 30 Jahren in den Niederlanden gegründet (Hauptsitz: Wemeldinge, Zeeland). Über 8.000 Kunden weltweit nutzen das System. unTill Prime ist das Flaggschiff: ein Windows-basiertes Kassensystem, das Daten lokal speichert. Du verwaltest den Betrieb über ein Cloud-Dashboard (WebManagement). Fällt das Internet aus, arbeitet die Kasse ohne Einschränkung weiter.

unTill Prime richtet sich an mittlere bis große Gastro-Betriebe: Restaurants, Hotels, Systemgastronomie, Biergärten, Golfclubs und Event-Catering. Für kleine Betriebe (Cafés, Bars, Food Trucks) verkauft unTill die Cloud-Variante unTill Air, die keinen Küchenmonitor (KDS) mitbringt.

Die Technik basiert auf Cluster-Technologie: Alle Kassen synchronisieren Daten in Echtzeit untereinander, kein zentraler Server nötig. Fällt ein Gerät aus, laufen die anderen weiter. unTill Prime läuft auf Windows-Terminals, Handhelds auf iOS und Android.

MS POS als Vertriebspartner in Deutschland

In Deutschland, Österreich und der Schweiz vertreibt MS POS GmbH (Willich, NRW) unTill Prime seit 2015. MS POS übernimmt Beratung, Installation, Konfiguration, Schulung und Support (7 Tage/Woche, 09:00–21:00).

MS POS vertreibt auch PIQY als Standalone-Küchenmonitor (KDS). Wer beides braucht, hat einen Ansprechpartner.

Preise

unTill Prime veröffentlicht keine Preisliste. Die Lizenzkosten hängen vom Systemumfang ab. Zwei Modelle:

  • Einmallizenz: Du kaufst die Lizenz einmalig. Sie ist nicht an ein bestimmtes Gerät gebunden.
  • Abo-Modell: Monatliche Raten für das Kassensystem. Küchenmonitor-Lizenzen, Hardware, Einrichtung und Support kommen dazu.

Der Küchenmonitor (KDS) ist nicht im Basispreis enthalten und braucht eine separate Lizenz. Preise auf Anfrage bei MS POS.

Der unTill Prime Küchenmonitor (KDS) im Detail

unTill nennt den Küchenmonitor (KDS) „Kitchen Screen” oder „Küchenmonitor”. Er läuft auf Windows-Hardware, braucht eine kabelgebundene Netzwerkverbindung und eine separate Lizenz.

Stationen und Routing

Du weist jedem Artikel einen Zubereitungsbereich zu: Warme Küche, Kalte Küche, Bar, Dessert. Jeder Bereich bekommt einen eigenen Bildschirm. Bestellungen vom Service landen automatisch auf dem richtigen Monitor. Mitten im Service kannst du Gerichte auf einen anderen Bildschirm umleiten, wenn sich die Aufteilung ändert.

Workflow und Status

Zwei Modi stehen zur Wahl:

Standard-Modus: Timer starten automatisch, sobald die Bestellung eingeht. Der Ablauf: Eingang → In Zubereitung → Fertig → Abholung → Serviert.

Pending-Modus: Bestellungen erscheinen mit Status „Wartend”. Der Küchenchef entscheidet, wann ein Gang gestartet wird. Erst dann laufen die Timer. So bereitet die Küche nichts zu früh zu. Du startest mehrere Gänge gleichzeitig per Mehrfachauswahl.

Timer-Kaskadierung

Du hinterlegst pro Artikel eine Zubereitungszeit. Hat ein Gang Artikel mit unterschiedlichen Zeiten, startet der längste zuerst. Die kürzeren folgen versetzt, damit alles gleichzeitig fertig wird. Nach Ablauf zählt der Timer mit Minuszeichen weiter.

Gangsteuerung

Mehrgangmenüs laufen über den Küchenmonitor (KDS). Farbcodes markieren die Gänge. Im Pending-Modus startet der nächste Gang erst, wenn du den aktuellen als fertig markierst. Vor dem Start kannst du Gänge noch umklassifizieren.

Fast Lane

Eilbestellungen erscheinen in einer eigenen Schnellspur (Fast Lane) auf dem Bildschirm. Der Küchenchef sieht sofort, was Priorität hat.

Benachrichtigungen

Ist ein Gang fertig, erscheint er auf dem Pickup-Screen. Der Service sieht die fertigen Gerichte auf der Kasse, dem Handheld oder einem separaten Abholmonitor. Bei Tisch-Änderungen ertönt ein Signalton auf dem Küchenmonitor (KDS).

Allergenanzeige

Der Monitor zeigt Allergene per Textfarbe oder Icons. In der Detailansicht siehst du Allergene pro Sitzplatz am Tisch. Bei Gästen mit Allergien spart das Rückfragen zwischen Küche und Service.

Was dem unTill Prime Küchenmonitor (KDS) fehlt

Der Küchenmonitor (KDS) hat Einschränkungen:

  • Windows-only: Der Küchenmonitor (KDS) läuft nur auf Windows-PCs. Kein iPad, kein Android-Tablet, kein Browser. Du brauchst dedizierte Hardware (i3-Prozessor, 8 GB RAM, 64 GB SSD).
  • Kabelgebundenes Netzwerk: WLAN wird für den Küchenmonitor (KDS) nicht empfohlen. Du musst Netzwerkkabel in die Küche legen.
  • Separate Lizenz: Der Küchenmonitor (KDS) ist nicht im Basispreis enthalten. Jeder Bildschirm braucht eine eigene Lizenz.
  • Keine stationsübergreifende Statusänderung: Du kannst den Status eines Artikels nur auf dem Bildschirm ändern, dem er zugewiesen ist. Auf anderen Monitoren siehst du ihn, aber kannst ihn nicht bearbeiten.
  • Keine öffentlichen Preise: Du erfährst die Kosten erst nach einem individuellen Angebot.

Hardware

unTill Prime selbst

unTill Prime läuft auf Windows-Terminals. Handhelds für den Service laufen auf iOS und Android (Orderman, Newland, iPad, iPhone). Hardware-Partner: HP, FEC, NCR, Posbank.

KomponenteMindestanforderung
KasseWindows 10+, Celeron+, 4 GB RAM, 40 GB SSD
HandheldiOS 9.3+ oder Android
KüchenmonitorWindows 10+, i3+, 8 GB RAM, 64 GB SSD, LAN

MS POS prüft vorhandene Hardware auf Kompatibilität und verkauft vorkonfigurierte Systeme.

Windows-Hardware für den Küchenmonitor (KDS)

Für den nativen unTill Küchenmonitor (KDS) brauchst du einen Windows-PC mit Touchscreen. Zwei Hersteller haben sich auf Gastro-Küchenmonitore spezialisiert:

Black Pepper KitchenSpeed (Österreich, seit 2022 Teil der Partner Tech Group): Metallgehäuse, lüfterlos, spritzwassergeschützt, 6H-Hartglas. Erhältlich in 15,6”, 21,5” und 32”. Die Lite-Variante läuft auf Windows oder Android, die Ultra+ in Edelstahl mit 10 Jahren Garantie. Preise auf Anfrage.

Cuisinno (vertrieben über Orderman/NCR): Eloxiertes Aluminium, IP55-geschützt, kapazitiver Multitouch (funktioniert mit nassen Händen und Handschuhen). Erhältlich in 21,5” (ab ca. 4.000 € netto) und 32” (ab ca. 5.300 € netto). Integrierter 4-Port-Gigabit-Switch und Lautsprecher.

Küchenmonitor (KDS) mit iPad und PIQY

Wer statt Windows-Hardware ein iPad in der Küche nutzen will, kombiniert unTill Prime mit PIQY:

GerätPreis abBildschirm
iPad 11”ca. 275 €11 Zoll
iPad Air 13”ca. 600 €13 Zoll

Das 13-Zoll-Modell lohnt sich an Posten, wo mehrere Köche gleichzeitig auf den Bildschirm schauen. Für die Küche empfiehlt sich eine Wandhalterung (ab 30 €) und ein Schutzgehäuse (50 bis 150 €) gegen Fett und Dampf.

PIQY als Ergänzung zum unTill Prime Küchenmonitor (KDS)

PIQY ist direkt mit unTill Prime integriert. Bestellungen landen über die Schnittstelle auf dem PIQY Küchenmonitor (KDS). Du brauchst kein zusätzliches Windows-Gerät in der Küche, PIQY läuft auf jedem iPad oder Android-Tablet.

Was PIQY ergänzt:

  • Freie Hardware-Wahl: PIQY läuft auf iPads, Android-All-in-Ones aus Edelstahl (z.B. Elo I-Series 5) oder Android-Boxen mit separatem Touchscreen (z.B. Elo I-Series Backpack + Beetronics-Monitor). Du mixt pro Station: Die Bar arbeitet mit iPads, die Küche mit Edelstahl-Bildschirmen direkt am Herd. Keine Windows-Hardware und keine Netzwerkkabel nötig.
  • POS-unabhängig: Wechselst du das Kassensystem, nimmst du PIQY mit. Das unTill KDS funktioniert nur mit unTill.
  • Abholmonitor: PIQY zeigt Gästen auf einem separaten Bildschirm, wann ihre Bestellung fertig ist.
  • Ein Ansprechpartner: MS POS vertreibt unTill Prime und PIQY. Beratung, Installation und Support kommen aus einer Hand.

KDS für unTill Prime: Beratung erhalten

Wir beraten dich zur Kombination aus unTill Prime und PIQY. Schreib uns oder lass dich von MS POS zurückrufen.

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Hat unTill Prime einen Küchenmonitor (KDS)?
Ja. unTill Prime bringt einen Windows-basierten Küchenmonitor (KDS) mit. Er bietet Stationsfilter, Gangsteuerung, Timer-Kaskadierung, Fast Lane, Allergenanzeige pro Sitzplatz und einen Pickup-Screen. Der Küchenmonitor braucht eine separate Lizenz.
Was kostet der unTill Prime Küchenmonitor (KDS)?
unTill Prime veröffentlicht keine Preisliste. Der Küchenmonitor braucht eine separate Lizenz zusätzlich zum Kassensystem. Preise auf Anfrage bei MS POS.
Läuft der unTill Prime Küchenmonitor (KDS) auf iPad?
Nein. Der native Küchenmonitor braucht Windows-Hardware (i3+, 8 GB RAM, 64 GB SSD, LAN). Wer ein iPad in der Küche nutzen will, kombiniert unTill Prime mit PIQY.
Kann ich PIQY mit unTill Prime nutzen?
Ja. PIQY ist direkt mit unTill Prime integriert. Bestellungen landen über die Schnittstelle auf dem PIQY Küchenmonitor. In Deutschland vertreibt MS POS beide Produkte.
Wer vertreibt unTill Prime in Deutschland?
MS POS GmbH in Willich (NRW) ist seit 2015 der DACH-Vertriebspartner. MS POS übernimmt Beratung, Installation, Schulung und Support. Hotline: 7 Tage/Woche, 09:00–21:00.
Funktioniert unTill Prime offline?
Ja. unTill Prime speichert Daten lokal und synchronisiert über Cluster-Technologie zwischen den Kassen. Fällt das Internet aus, läuft der Betrieb ohne Einschränkung weiter.