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PIQY KDS: Bestellungen direkt am Bildschirm – auch mit deiner Kasse
küchendisplay.de Kassen, Hardware & Software im Vergleich

Ratgeber

Küchendisplay für die Gastronomie

Bondrucker oder KDS? Kassen-KDS oder Standalone? Welches System passt zu deinem Betrieb, und was kostet es?

Zwei Köche in einer Gastro-Küche

Themen

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PIQY Kitchen Display System auf einem Tablet

PIQY

Standalone KDS für deine Kasse

PIQY funktioniert unabhängig vom Kassensystem — mit Lightspeed, Untill, SO'USE und mehr. Läuft auf iPad und Android, funktioniert auch offline.

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Letztes Update: März 2026

Inhaltsverzeichnis

Ein Küchendisplay (auch Küchenmonitor oder KDS) ist ein Bildschirm in der Gastro-Küche, der Bestellungen vom Kassensystem in Echtzeit anzeigt. Es ersetzt den klassischen Bondrucker, sortiert Bestellungen nach Eingangszeit und zeigt auf einen Blick, was gerade offen ist.

Was ist ein Küchendisplay?

Ein Küchendisplay ist ein digitaler Bildschirm, der in der Küche eines Gastronomiebetriebs eingehende Bestellungen anzeigt. Statt auf gedruckten Bons liest die Küche Bestellungen direkt vom Bildschirm ab. Sortiert, übersichtlich, in Echtzeit aktualisiert.

Das Konzept hat verschiedene Bezeichnungen, gemeint ist immer dasselbe:

  • Küchenmonitor. Im deutschsprachigen Raum der geläufigste alternative Begriff.
  • Kitchen Display System (KDS). International gebräuchlich.
  • Küchenbildschirm. Seltener verwendet, aber selbsterklärend.

Küchendisplays kommen überall dort zum Einsatz, wo eine Küche Bestellungen abarbeitet: Restaurants, Cafés, Imbisse, Kantinen, Food Trucks. Das funktioniert im Einmann-Imbiss genauso wie in der Hotel-Großküche.

Wie funktioniert ein Küchendisplay?

Das Kassensystem schickt Bestellungen ans Display, die Küche arbeitet sie der Reihe nach ab und markiert fertige Gerichte als erledigt. Im Detail:

  1. Das Kassensystem (POS) erfasst eine Bestellung, ob vom Kellner, über Selbstbestellung oder einen Online-Bestellkanal.
  2. Das Kassensystem schickt die Bestellung ans Küchendisplay, über das lokale Netzwerk oder die Cloud.
  3. Die Küche sieht alle offenen Bestellungen auf einen Blick, sortiert nach Eingangszeit. Viele Systeme zeigen Timer an.
  4. Der Koch markiert fertige Gerichte per Touch als erledigt.
  5. Optional bekommt der Service eine Benachrichtigung, dass das Essen bereit ist, per Bildschirm, Ton oder Push-Nachricht.

Manche Systeme routen Bestellungen an verschiedene Stationen, z.B. warme Küche, kalte Küche, Bar. Das ist vor allem in größeren Betrieben mit mehreren Posten relevant.

Küchendisplay vs. Bondrucker

Ein Bondrucker ist günstiger (ab 175 €) und braucht kein WLAN. Dafür gehen Bons verloren, werden unleserlich und du hast keinen Überblick über Wartezeiten. Ab einer gewissen Auslastung spart ein Küchendisplay Zeit und Nerven.

Was für den Bondrucker spricht

  • Günstig in der Anschaffung. Ein Bondrucker kostet neu ab ca. 175–300 €.
  • Einfach. Keine Einrichtung, kein WLAN nötig, funktioniert sofort.
  • Vertraut. Die meisten Küchen kennen den Ablauf seit Jahren.
  • Unabhängig. Der gedruckte Bon liegt einfach da, kein Strom am Arbeitsplatz nötig.

Wo der Bondrucker an Grenzen stößt

  • Bons gehen verloren. Runtergefallen, verklebt, unter dem Schneidebrett verschwunden.
  • Thermopapier wird unleserlich. Hitze und Fett in der Küche sind keine Freunde von Thermodruck.
  • Kein Überblick. Bei 15 Zetteln am Bonhalter ist unklar, welche Bestellung am längsten wartet.
  • Keine Zeitmessung. Du siehst nicht auf einen Blick, was seit 20 Minuten offen ist.
  • Laufende Papierkosten. Thermorollen kosten 1–4 € pro Stück (je nach Abnahmemenge), bei hohem Volumen summiert sich das auf mehrere hundert Euro im Jahr.

Wann reicht der Bondrucker?

Für kleine Betriebe mit wenigen Bestellungen pro Stunde reicht ein Bondrucker. Wenn die Küche selten mehr als 5–10 offene Bestellungen gleichzeitig hat und Bons nicht regelmäßig verloren gehen, gibt es keinen zwingenden Grund zum Wechsel.

Ab einer gewissen Auslastung lohnt sich ein Küchendisplay. Besonders wenn Bestellungen regelmäßig verloren gehen, unleserlich werden oder durcheinander geraten.

Das KDS deiner Kasse nutzen

Die meisten modernen Kassensysteme bringen ein eigenes Kitchen Display mit, oft im Basispaket oder für einen kleinen Aufpreis. Das ist der günstigste und einfachste Einstieg.

So aktivierst du es

Die KDS-Funktion findest du in den Einstellungen deines Kassensystems, meist unter „Küche”, „Kitchen Display” oder „Produktionsbildschirm”. Du brauchst ein zusätzliches Tablet oder einen Bildschirm im selben Netzwerk. Die Einrichtung dauert bei den meisten Anbietern weniger als 30 Minuten.

Vorteile des Kassen-KDS

  • Günstig oder inklusive. Keine zusätzlichen Softwarekosten oder nur ein kleiner Aufpreis.
  • Direkte Integration. Kasse und KDS kommen vom selben Anbieter, keine Schnittstellen-Probleme.
  • Einfache Einrichtung. Der Kassenanbieter kennt sein eigenes System am besten.

Typische Einschränkungen

Das eingebaute KDS hat typische Grenzen:

  • Nur mit der eigenen Kasse nutzbar. Wechselst du das Kassensystem, musst du auch das KDS neu einrichten. Workflows und Einstellungen gehen verloren.
  • Eingeschränkte Hardware-Auswahl. Manche Anbieter erlauben nur bestimmte Geräte oder eigene Hardware.
  • Basisfunktionen. Bestellungen anzeigen und abhaken. Features wie Stations-Routing, Analytics oder erweiterte Timer fehlen oft.
  • Offline selten. Viele cloudbasierte Kassen setzen eine stabile Internetverbindung voraus. Fällt das Netz aus, steht auch das KDS still.
  • Mehrere Bildschirme kosten extra. Displays an mehreren Stationen werden bei manchen Anbietern teurer.

Bevor du in ein Standalone-KDS investierst, probier erstmal aus, was deine Kasse mitbringt.

Wann ein Standalone-KDS Sinn macht

Ein Standalone-KDS funktioniert unabhängig vom Kassensystem. Es verbindet sich über eine Schnittstelle mit der Kasse, ist aber ein eigenständiges Produkt. Das bringt mehr Flexibilität, kostet aber auch mehr.

Gründe für ein Standalone-KDS

  • Du nutzt mehrere Kassensysteme oder Bestellkanäle (z.B. Lieferdienste), die alle in einer Küche zusammenlaufen.
  • Du willst nicht an einen Kassenanbieter gebunden sein und dir die Freiheit bewahren, die Kasse zu wechseln.
  • Du brauchst erweiterte Features wie Routing an verschiedene Stationen, detaillierte Analytics oder Offline-Betrieb.
  • Du willst beliebige Hardware nutzen, ob iPad, Android oder dedizierter Bildschirm.

Für wen lohnt es sich nicht?

Wenn du mit einem einzigen Kassensystem arbeitest, nicht vorhast zu wechseln, und das eingebaute KDS deine Anforderungen abdeckt, brauchst du kein Standalone-KDS. Die Mehrkosten lohnen sich nur, wenn du die Flexibilität auch nutzt.

Was kostet ein Küchendisplay?

Ein Küchendisplay kostet zwischen 0 und 120 € pro Monat für die Software, je nach System. Dazu kommt einmalig die Hardware: ein iPad ab 275 €, ein dediziertes Gastro-Display ab 1.000 €.

Hardware (einmalig)

GerätPreis ab
iPad 11” (neu)ca. 275 €
Android-Box + Touchscreenca. 900–1.100 €
Android-Gastro-Display (z.B. Elo I-Series)ca. 1.000 €
Gastro-Display mit Stahlgehäuseca. 1.250 €
Gastro-Display mit Windowsca. 2.000–6.000 €

Software (monatlich)

LösungKosten
Eingebautes Kassen-KDS0–60 €/Bildschirm/Monat
Standalone-KDS30–120 €/Bildschirm/Monat

Lohnt sich der Umstieg finanziell?

Ein Bondrucker ist in der Anschaffung günstiger (ab ca. 175 €), verursacht aber laufende Papierkosten. Je nach Volumen und Anzahl der Drucker fallen 150–2.500 € pro Jahr für Thermorollen an. Ein kleiner Imbiss liegt eher bei 150–300 €, ein mittleres Restaurant mit mehreren Druckern bei 500–900 €, ein Großbetrieb schnell über 1.500 €. Ein Küchendisplay hat höhere monatliche Kosten, dafür null Verbrauchsmaterial.

Ob sich der Umstieg rechnet, hängt vom Bon-Volumen ab. Bei 2–5 Rollen am Tag rechnet sich ein Küchendisplay relativ schnell. Bei einer Rolle pro Woche eher nicht.

Häufige Fragen

Was ist ein Küchendisplay?
Ein Küchendisplay (auch Küchenmonitor oder KDS) ist ein digitaler Bildschirm in der Küche, der eingehende Bestellungen vom Kassensystem in Echtzeit anzeigt. Es ersetzt oder ergänzt den klassischen Bondrucker.
Brauche ich spezielle Hardware?
Web-basierte KDS laufen im Browser auf beliebiger Hardware, andere Systeme sind speziell für Android, iPad oder Windows verfügbar. Für die meisten Betriebe reicht ein handelsübliches Tablet mit Ständer oder Wandhalterung. Dedizierte Gastro-Displays mit Stahlgehäuse sind robuster, aber deutlich teurer. PIQY z.B. läuft auf Android und iPad.
Was kostet ein Küchendisplay?
Das hängt vom System ab. Das eingebaute KDS deines Kassensystems ist oft günstig oder inklusive (0–60 €/Monat). Standalone-KDS kosten je nach Anbieter 30–120 € pro Bildschirm pro Monat, PIQY z.B. startet bei 59 € und wird mit mehr Displays günstiger (ab 30 €). Dazu kommt die einmalige Anschaffung eines Tablets (iPad ab ca. 275 €) oder eines dedizierten Gastro-Displays (ab ca. 1.000 €).
Was ist der Unterschied zwischen Küchendisplay und Küchenmonitor?
Keiner. Küchendisplay und Küchenmonitor meinen dasselbe: einen digitalen Bildschirm in der Küche für die Bestellanzeige. International ist der Begriff Kitchen Display System (KDS) geläufig.
Funktioniert ein Küchendisplay ohne Internet?
Das kommt auf das System an. Viele cloudbasierte KDS brauchen eine stabile Internetverbindung. Anders bei PIQY: Das KDS verbindet sich mit den meisten Kassen lokal und synchronisiert im lokalen Netzwerk. Fällt das Internet aus, läuft das KDS trotzdem weiter.
Kann ich mein Kassensystem behalten?
Ja. Das eingebaute KDS deiner Kasse funktioniert sowieso mit deiner Kasse. Standalone-KDS verbinden sich über Schnittstellen mit verschiedenen Kassensystemen, du musst also nichts wechseln.

Du willst ein Küchendisplay ausprobieren?

PIQY ist ein Standalone-KDS, das mit deiner Kasse funktioniert — auf iPad und Android, auch offline.

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