Letztes Update: März 2026
Inhaltsverzeichnis
SO’USE ist kein Kassensystem. SO’USE ist eine Order-&-Pay-Plattform, die sich mit bestehenden Kassen verbindet. Gäste bestellen und bezahlen per QR-Code am Tisch, am Self-Order-Kiosk oder über Lieferdienste wie Wolt, Lieferando und Uber Eats. All diese Bestellungen müssen in der Küche ankommen, übersichtlich und in Echtzeit. Über die Direktintegration mit PIQY zeigt der Küchenmonitor (KDS) jede SO’USE-Bestellung an, ob vom Tisch, vom Kiosk oder von Lieferando.
Was ist ein Küchenmonitor (KDS)?
Ein Küchenmonitor (KDS) ersetzt den Bondrucker in der Küche durch einen Bildschirm. Bestellungen erscheinen digital auf einem Tablet, das Küchenteam arbeitet sie ab und markiert sie per Touch als fertig.
Für SO’USE-Betriebe mit QR-Bestellungen, Kiosk und Lieferdiensten heißt das: Die Küche arbeitet einen Bildschirm ab statt einen Stapel Bons aus vier Kanälen am Halter zu sortieren. Mehr dazu im Vergleich Bondrucker vs. Küchenmonitor (KDS).
Was ist SO’USE?
SO’USE wurde 2018 in Leipzig gegründet (ursprünglich unter dem Namen CLVR CLVB). Die Gründer Ben Kamran Wollscheid und Thomas Niermann organisierten als Studenten Veranstaltungen mit bis zu 2.000 Gästen und warteten in Bars regelmäßig zu lange auf Bedienung und Rechnung. Daraus entstand SO’USE.
Hinter SO’USE steht die Horeca Digital System GmbH mit Sitz in Leipzig. 2021 kam eine Seed-Finanzierung über 700.000 € (unter anderem von Hanse Ventures und dem FACT-Finder-Gründer Carsten Kraus). 2022 übernahm SO’USE den Self-Ordering-Anbieter igetnow aus Kiel, 2023 folgte die Übernahme von Dango (Self-Checkout). Inzwischen nutzen über 1.500 Betriebe in der DACH-Region SO’USE. In Deutschland ist SO’USE der größte Order-&-Pay-Anbieter und arbeitet mit den meisten großen Franchise-Ketten zusammen. Einzelgastronomien nutzen SO’USE genauso.
Produkte
SO’USE besteht aus einzeln buchbaren Modulen:
- Order & Pay: Gäste scannen einen QR-Code am Tisch, bestellen und bezahlen im Browser. Keine App nötig. PayPal, Apple Pay, Google Pay, Kreditkarte, Girocard und weitere Zahlarten.
- Self-Order-Kiosk: Bestellterminal mit Upselling und Loyalty-Programm.
- Self-Checkout: QR-Code nach dem Essen scannen, Rechnung aufteilen, digital bezahlen.
- Pick Up & Delivery: Eigener Webshop für Abholung und Lieferung, 0 % Provision.
- Lieferdienst-Integration: Bestellungen von Wolt, Lieferando und Uber Eats in die Kasse synchronisieren.
Preise
| Modul | Preis pro Monat |
|---|---|
| Grundmodul | 50 € |
| Zusatzmodul (z.B. Order & Pay, 1 Lieferdienst) | je 50 € |
| Self-Order-Kiosk | 100 € |
Keine Provision auf den Umsatz. Kartenzahlung: 0,99 % + 0,09 € pro Transaktion zzgl. Bankgebühren (IC++). Monatlich kündbar, kein Jahresvertrag.
Kassenintegrationen
SO’USE verbindet sich mit 16 Kassensystemen:
- Lightspeed K-Series und G-Series (ehemals GASTROFIX)
- Oracle Simphony
- Tillhub
- TiPOS
- Vectron
- SCHULTES Kassensysteme (bluepos)
- helloTESS!
- LINA Team-Cloud (ehemals Amadeus360)
- unTill
- PC-Cash
- Matrix POS
- Hypersoft
- gastroAssistent
- roc.Kasse
- ready2order
Jede Bestellung geht direkt von SO’USE in die Kasse, ohne doppelte Eingabe.
Nutzerbewertungen
SO’USE veröffentlicht Case Studies auf der eigenen Website:
- The Klub Kitchen: 100 % aller Bestellungen über SO’USE
- taste! Donaukanal: 12 % mehr Bestellvolumen, 8 Minuten weniger Wartezeit pro Gast
- District Banh Mi: +11 % Umsatzsteigerung
- Soul Kitchen: verdoppeltes Trinkgeld, Lieferservice komplett digitalisiert
SO’USE nennt als Durchschnitt 13,8 % mehr Pro-Kopf-Umsatz und knapp 2 Minuten Zeitersparnis pro Bestellung.
Warum ein Küchenmonitor (KDS) für SO’USE-Betriebe wichtig ist
Wenn du Lieferdienste über SO’USE anbindest, laufen Bestellungen von Wolt, Lieferando und Uber Eats über die Kassenintegration direkt in die Kasse und drucken auf demselben Küchendrucker wie Tisch- und Kiosk-Bestellungen. Kein separates Lieferdienst-Tablet in der Küche.
Trotzdem bleibt der Bondrucker der Flaschenhals. Bei einem Betrieb mit QR-Bestellungen, Kiosk und Lieferdiensten druckt ein Drucker Bons aus vier Kanälen. Die stapeln sich am Halter, und du verlierst den Überblick, welcher Bon woher kam und wie lange er schon hängt. Ein Küchenmonitor (KDS) ersetzt diesen Stapel durch einen Bildschirm:
- Änderungen in Echtzeit: Storniert ein Gast über SO’USE ein Gericht, verschwindet es vom Bildschirm. Beim Bondrucker hängt der Bon weiter am Halter.
- Zeitmessung: Du siehst, welche Bestellung seit 20 Minuten wartet. PIQY priorisiert Lieferdienst-Aufträge mit fester Abholzeit.
- Stationsfilter: Die Bar sieht Getränke, die warme Küche sieht warme Speisen, egal ob vom QR-Code oder vom Kiosk bestellt.
- Kein Papier: Mehr zu Thermopapier und Umwelt.
Den Kostenvergleich zwischen Bondrucker und Küchenmonitor (KDS) findest du im Kostenrechner.
PIQY als Küchenmonitor (KDS) für SO’USE
PIQY ist direkt mit SO’USE integriert. QR-Bestellungen, Kiosk-Aufträge, Lieferdienste und Webshop-Bestellungen erscheinen auf dem Küchenmonitor (KDS), ohne Umweg über einen Drucker.
- Freie Hardware-Wahl: PIQY läuft auf iPads, Android-All-in-Ones aus Edelstahl (z.B. Elo I-Series 5) oder Android-Boxen mit separatem Touchscreen (z.B. Elo I-Series Backpack + Beetronics-Monitor). Du mixt pro Station: Die Bar arbeitet mit iPads, die Küche mit Edelstahl-Bildschirmen direkt am Herd.
- Mehrere Stationen: Du hängst so viele Bildschirme auf wie du brauchst und filterst pro Station. Kalte Küche sieht nur kalte Gerichte, der Grill nur Grillgerichte.
- POS-unabhängig: PIQY funktioniert mit SO’USE unabhängig davon, welches der 16 Kassensysteme du nutzt. Wechselst du die Kasse, bleibt dein KDS.
- Lokales Netzwerk: PIQY braucht kein Internet, nur dein WLAN im Betrieb. Fällt das Internet aus, arbeitet die Küche weiter.
Hardware
Küchenmonitor (KDS)
Wenn Bestellungen aus vier oder mehr Kanälen gleichzeitig reinkommen, wird die Wahl des Displays wichtiger als bei einem klassischen Kassenbetrieb. Ein iPad deckt das ab:
| Gerät | Preis ab | Bildschirm |
|---|---|---|
| iPad 11” | ca. 275 € | 11 Zoll |
| iPad Air 13” | ca. 600 € | 13 Zoll |
SO’USE-Betriebe zeigen auf dem KDS gleichzeitig Bestellungen von QR-Tischen, Kiosk und Lieferdiensten an. Das 13-Zoll-Modell bietet genug Platz, damit bei hohem Bestellaufkommen aus mehreren Kanälen nichts vom Bildschirm verschwindet. Für einen einzelnen Bestellkanal reicht das 11-Zoll-iPad, bei Multi-Channel-Betrieb lohnt sich die größere Fläche.
Für die Küche brauchst du zusätzlich:
- Wandhalterung: ab 30 €. An einem Posten mit viel Durchlauf sollte die Halterung schwenkbar sein, damit Koch und Lieferdienst-Abholer den Bildschirm sehen können.
- Schutzgehäuse: zwischen 50 und 150 €. Sinnvoll direkt am Herd oder Grill, wo Fett spritzt. An einem Durchreiche- oder Ausgabeposten kannst du darauf verzichten.
KDS für SO'USE: Beratung erhalten
Wir helfen dir, PIQY als Küchenmonitor (KDS) für deinen SO'USE-Betrieb einzurichten.